Über uns

Das Mediator:innen Netzwerk stellt sich vor:

Juliane Grafe

Menschen aus dem Herzen und strukturiert auf dem Weg zu ihrer Konfliktlösung zu unterstützen – das ist für mich Mediation. Wenn ich nicht mediiere, leite ich beruflich ein kleines Team, bin privat Mutter, Frau und Freundin sowie ein Mensch, der offenherzig und neugierig durch das Leben geht.

Jahrgang 1980, geboren in Prenzlauer Berg, Berlin, aktuell Teamleitung Öffentlichkeitsarbeit bei FiPP e.V., zuvor in verschiedenen Verbänden/ Organisationen und Projekten im Projektmanagement und der Öffentlichkeitsarbeit, Dipl. Soziologin

Jutta Neumann

Das Thema Mediation liegt mir bereits seit meinem Psychologiestudium am Herzen und so widmete ich meine Abschlussarbeit dem Thema Umweltmediation. Nach meinem Studium verbrachte ich kürzere Stationen in der Wissenschaft (Umweltpsychologie und Umweltbildung). Meine beruflichen Schwerpunkte der letzten Jahre bewegen sich in den Bereichen Jugendarbeit und berufliche Rehabilitation.
Ich bin ausgebildete Mediatorin und engagierte mich auch ehrenamtlich in diesem Bereich. Privat gilt meine größte Leidenschaft der klassischen Musik und dem Jazz.

Umani Wendler

Seit 20 Jahren arbeite ich als Systemischer Coach und Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung. Selbst aus einem zerstrittenen Familiensystem kommend, weiß ich um die Wirkung, die das Finden von neuen Lösungen und das sich bestenfalls danach wieder Zuwenden bietet. Konflikte und Krisen sind Chancen, aneinander zu wachsen. Vor allem die Schlichtung in familiären, generationsübergreifenden Übergängen liegen mir bei der Arbeit als Mediatorin am Herzen.

Henning Hoppe

Als ich 2010 von einem Familienbesuch in Übersee zurückkehrte, brachte ich einen handfesten Streit mit nach Hause. Das ungewohnte Zusammensein, die Kompromisse und unterschiedlichen Erwartungen gipfelten in einem heftigen Schlagabtausch am Vorabend der Abreise.
Nach dem verbalen Scharmützel folgten Monate des schriftlichen Versuchs, die Wogen zu glätten.
Es wurde alles noch viel schlimmer! Irgendwie hatte jede Seite das Gefühl, nicht gehört zu werden und wütete daher umso heftiger. Was uns damals fehlte, war eine unparteiische Instanz, die zuhört, spiegelt, zusammen-fasst und dafür sorgt, dass alle gehört und verstanden werden. Eine Instanz, die den Menschen hinter dem Streit sichtbar macht: die Mediation!
Dass wir es schließlich geschafft haben, wieder herzlich miteinander umzugehen, hat viel Kraft und Zeit gekostet – warum eigentlich?

André Loose

André Loose

Sozialarbeiter, Mediator, Coach MI
„Selbst wenn man die gleiche Sprache spricht, heißt das noch nicht, dass man sich versteht“
Meine berufliche Heimat ist die Soziale Arbeit. Das stimmt nicht ganz, denn die ersten Jahre meines Berufslebens war ich als Konstruktionsmechaniker im Handwerk tätig. Mir war sehr schnell klar, dass ich mit sozialer Interaktion und Kommunikation viel besser zurechtkam als mit Drehmaschine und Feile.
Menschen zu helfen, einander besser zu verstehen, ist mir ein Anliegen. Dieses “einander Verstehen“ erreiche ich durch die Klarheit, Empathie und Wertschätzung, die ich Menschen in meiner Arbeit entgegenbringe.